Die Falle der IS

In einem sehr lesenswerten Artikel schreibt Marco Höne:

“… nichts scheint leichter als der Wunsch, den bedrohten Menschen in Kobane mit Feuerkraft zur Hilfe zu eilen. Gut schlägt Böse. Das Happy End scheint zum Greifen nahe. Dies ist die Falle, in die der IS die Staatengemeinschaft zu locken sucht.”

Nur einen Zeitungstag später streiten sich Stefan Liebich und Andrej Hunko, ob man den syrischen Kurden Waffen liefern solle oder besser nicht. Was für ein Rückfall in eindimensionales Denken!

“Sammeln, sichten, Schluß ziehen” – so brachten meine Hochschullehrer wissenschaftliches Arbeiten auf den Punkt. Aber Politiker müssen ja nicht wissenschaftlich vorgehen, Schnellschuß-Sprechblasen tun es schließlich auch.

Vielleicht sollten Stefan Liebich und Andrej Hunko und die auf der gleichen Wellenlänge surfenden

  • mal bei der KPD nachlesen, die Todenhöfer abdruckt (der Text ist leider nicht ganz korrekt, die originale Tonfassung enthält etwas andere Formulierungen, aber das beeinflusst nicht die Inhalte,
  • oder bei der “Stimme Russlands” hineinhören.

Es lohnt sich!

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